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Hèctor Parra, wurde 1976 in Barcelona geboren. Er studierte Komposition bei Jonathan Harvey, Brian Ferneyhough und Michael Jarrell in Genf. Seinen Master of Arts schloss er mit Auszeichnungen an der Universität Paris VIII ab. Er war Professor für elektro-akustische Komosition am Konservatorium für Musik Zaragoza (Spanien) und unterrichtet zurzeit Komposition am Forschungsinstitut für Akustik/Musik (IRCAM), in Paris.

Seine Kompositionen wurden von zahlreichen berühmten Orchestern und Ensembles, wie dem Ensemble Intercontemporian, dem Klanforum Wien, dem Ensemble Recherche, dem Arditti Quartet, dem Philharmonieorchester Tokio, von den Brüsseler Philharmoniker, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Radio Sinfonieorchester Stuttgart, dem Freiburger Barockorchester, dem Barcelona Symphony and Catalonia National Orchestra und dem Spain National Orchestra.

Er erhielt Aufträge u. a. von der französischen Regierung, dem Forschungsinstitut für Akustik/Musik im Pariser Centre Pompidou (IRCAM), der Akademie der Künste Berlin, dem Straßburger Musikfestival, dem Musée du Louvre, dem WDR, dem SWR, der Kölner Philharmonie, Mécénat Musical Sociéte Générale und der Selmer Society.

Zahlreiche Arbeiten wurden zudem im Rahmen des Lucerne Festival, des Warschauer Herbst, der Wittener Tage für Kammermusik, des San Francisco International Arts Festival sowie von der Philharmonie de Paris, den Donaueschinger Musiktagen, dem Forschungsinstitut für Akustik/Musik in Paris, der Stuttgarter Oper, dem Gran Teatre del Liceu, dem Solomon R. Guggenheim Museum und dem Wiener Konzerthaus uraufgeführt.

In enger Zusammenarbeit mit Schriftstellern wie Marie NDiaye und Händl Klaus komponierte Hèctor Parra fünf Opern. Diese wurden von Calixto Bieito, Vera Nemirova, Georges Lavaudant, Matthew Ritchie, Benjamin Schad und Robert Pienz am Teatro Real Madrid 2007, am Forschungsinstitut für Akustik/Musik in Paris 2009, am Gran Teatre del Liceu 2010, mit der Luxemburg Philharmonie 2010, an den Sophiensaelen Berlin 2013, am Gare du Nord (Basel) 2013, während der Münchner Biennale 2014, am Theater Freiburg 2014, am Théâtre des Bouffes du Nord 2014, während des Straßburger Musikfestivals 2014 und der Schwetzinger SWR Festspiele 2015 inszeniert. Seine Oper »Das geopferte Leben« wurde 2014 vom renommierten Magazin Opernwelt als eine der besten Premieren des Jahres nominiert.

Darüber hinaus wurde er im Jahr 2011 mit dem Ernst von Siemens Kompositionspreis ausgezeichnet. 2007 gewann er den Donald Aird Memorial Prize of San Francisco und ein Jahr später erhielt er den Impuls Kompositionswettbewerb Graz. Im Jahr 2005 wurde er mit dem Tremplin Preis des Ensemble Interconemporain ausgezeichnet. 2002 gewann er den Preis des National Institute for Performing Arts and Music Spaniens.

Das Musiklabel KAIROS veröffentlichte 2008 eine monographische CD mit Parras Trio und Kammermusik, in einer Aufnahme des Ensembles Recherche. 2010 veröffentlichte das Musiklabel KAIROS Parras Kammermusik »Hypermusic Prologue« mit einem Libretto der bekannten Harvard Physikerin Lisa Randall, in einer Aufnahme des Ensemble Intercontemporain, des Forschungsinstituts für Akustik/Musik in Paris und des Col legno (2012). Seine vierte monographische CD veröffentlichte die Ernst von Siemens Musikstiftung unter dem Titel »Caressant l’Horizon«.

Weiter Aufnahmen seiner Werke wurden zudem vom Universal Music Publishing Classical/ Durant-Salabert-Eschig und dem Editorial Tritó (Barcelona) produziert.